Was muss man tun um einen Kleingarten zu bekommen ? Was kostet ein Kleingarten
?
Um einen Kleingarten zu "Pachten", ( diese Art von Kleingarten kann nicht
"gekauft" werden ), muss der Bewerber persönlich zum Bezirksverband
gehen und sich in die Bewerberliste
eintragen lassen. In diese Liste wird der Name, Geburtsdatum, Wohnort, Telefon Nr.
und
eventuelle Preisvorstellungen eingetragen. Die Eintragung ist kostenlos.
Zusätzlich kann man
sich natürlich auch bei den einzelnen Kolonievorständen melden und nach freistehenden
bzw. frei werdenden Gärten erkundigen.
Nach einer Wartezeit, die je nach Nachfrage unterschiedlich lang sein kann, fragt man beim
Bezirksverband nach, ob Angebote vorliegen. Ist dies der Fall, dann bekommt man einen oder
mehrere Besichtigungsscheine mit denen man zu den Jeweiligen Kolonievorständen geht
und
sich vorstellt und seine Wünsche darlegt.
Der Vorstand wird dann dem Bewerber die freie Parzelle zeigen und ihm erklären welche
Verpflichtungen er eingehen muss, ob er in einen Kleingartenverein eintritt, unter welchen
Voraussetzungen das Gelände zu bewirtschaften ist, in wie weit Gemeinschaftsleistungen zu
erbringen sind, wie hoch der Aufnahmebeitrag zum Verein und der monatliche Beitrag ist.
Dem Vorstand lieg für den freien Garten eine Abschätzung vor. Diese Abschätzung
beinhaltet den
Kaufpreis der Dinge, die auf dem zu pachtenden Gelände stehen, Wie zum Beispiel die Laube
und
die Bepflanzung und die zu entrichtenden Verwaltungskosten. Der Preis für einen
eventuell vorhandenen Stromanschluss ist in der Abschätzung nicht enthalten.
Möchte man nun diesen Garten pachten, so wird eine "Finanzielle
Übergabevereinbarung"
zwischen dem alten und dem neuen Pächter getroffen. Bei dieser Übergabe ist der Vorstand
zugegen und leitet die Formalitäten. Auf Grund der Übergabe wird dann vom Bezirksverband
der Unterpachtvertrag ausgestellt und von allen
beteiligten, dem neuen Pächter, dem Bezirksverband
und dem Vorstand der Kolonie unterschrieben. Jeder erhält ein Formular.
Kosten:
An Kosten fallen der Kaufpreis für Bepflanzung, materielle Gestaltung und die Laube
an, die
Verwaltungs- und Abschätzkosten mit Aufnahmegebühr für den Bezirksverband.
Hinzu kommen die jährlichen Kosten, die sich zusammensetzen aus:
Pacht z. Z. pro qm 0,4389 , Vereinsbeitrag der jeweiligen Kolonie, des Bezirks und Landesverbandes, Haftpflichtversicherung, Verbandszeitung, Wassergeld je nach Verbrauch.
Diese Kosten betragen bei einer Parzellengröße von ca. 250 qm, und einem normalen
Wasserverbrauch ca. 250,00 im Jahr.
Die Abschätzungen liegen zwischen 0,00 und 25 000,00